
Ein Monat war ich nun in Indonesien und ich habe mich total in das Land verliebt. Ich war ein paar Tage auf Bali und bin ca. 2 1/2 Wochen mit einer wundervollen Freundin von mir (Ines) auf Flores getravelt. Auf Bali habe ich in Denpasar bei der Familie von Max (Der Freund von Ines Schwester Nina) gewohnt. Ich habe dort eine super nette Gastfreundschaft genossen und ich wurde sogar dreimal mit zum Essen eingeladen. Es gab Sushi, Pizza und Pasta und Seafood.
Ein Tag bin ich mit Nina, Max, Carla (Max kleinere Schwester) und Ines nach Dreamland gefahren. Dreamland ist ein sehr schöner Strand etwas südlich von Kuta. Einen anderen Tag sind wir abends nach Kuta gefahren um ein bisschen durch die Surferläden zu stolpern und danach noch etwas Trinken zu gehen. Aber die meiste Zeit haben wir am Pool bei Max zuhause verbracht, weil die Drei schon einen vier wöchigen Travel hinter sich hatten und sich nun etwas entspannen wollten.
Am 4ten Oktober ging es dann morgens los nach Flores. Wir sind von Denpasar nach Labuan Bajo geflogen. Auf der Karte könnt ihr sehen wo wir überall waren. In Labuan Bajo mussten wir ein Tag warten weil wir das Boot nach Seraya verpasst haben, was unser eigentliches Ziel war. Aber das warten war keineswegs schlimm, wir haben dann was gegessen und uns abends den Sonnenuntergang angesehen. Der an dem Tag wirklich sehr schön war. Am nächsten Tag ging’s dann gleich morgens mit dem Boot nach Seraya.
Seraya ist eine kleine Insel etwas ab von Flores. Man wohnt dort in kleinen Bungalows was auch das einzige auf der Insel an Leben ist. Neben dem schönen Strand und dem türkisblauen Wasser ist es einfach diese unendliche Ruhe die diesen Ort so wunderschön macht. Wir sind dort vier Tage geblieben und haben es uns Tag für Tag am Strand gemütlich gemacht. Ab und an sind wir Schnorcheln im Riff direkt vor der Küste gegangen.
Von Seraya sind wir dann zurück nach Labuan Bajo gefahren von wo aus wir einen Tagestrip nach Rinca gemacht haben. Rinca ist ein Nationalpark wo man sich Komodo’s und solche Tiere angucken konnte. Wir sind dann fünf Kilometer über die Insel gelaufen mit einem Fremdenführer der nie ein Wort gesagt hat. Fand das da nicht so toll. Hätte man sich auch sparen können.
Von Labuan Bajo ging es dann mit dem Bus weiter nach Bajawa. Bajawa ist eine etwas größere Stadt in den Bergen. Ich glaube wir waren Zehn Stunden unterwegs. Die Busse auf Flores sind der Hammer. Es sind kleine 12 Mann Busse wo mindestens 25 Leute mit Sack und Pack einsteigen. Völlig überladen fahren die dann noch wie die Henker van A nach B. In Bajawa konnte man nicht viel machen aber die Umgebung soll sehr schön sein und mal soll sich da viele Dinge ansehen können. Wir haben uns dann aber dazu entschlossen nur eine Nacht dort zu bleiben (das Hotel war auch nicht gerade das Beste) und weiter nach Riung zu fahren.
In Riung sind wir nach ca. 8 Stunden Busfahrt angekommen. Es ist ein ziemlich kleines Fischerdorf im Norden von Flores. Vor der Küste gibt es die Seventeen Islands. Das sind kleine Inseln von denen einige sehr schöne Strände haben. Wir haben uns dann am ersten Tag zu einer der Inseln bringen lassen. Unterwegs waren wir in einem kleinen Riff noch Schnorcheln. War super schön. Haben viele bunte Fische und Korallen gesehen. Auf der Insel lagen wir den ganzen Tag nur in der Sonne und haben die schöne Ruhe genossen. Gegen Abend haben wir uns dann zurück bringen lassen. Auf dem Rückweg sind wir noch bei den Flying Fox vorbei gefahren. Das sind Riesige Fledermäuse die zu Tausenden in den Bäumen hängen.
Weil es so schön war haben wir uns dann am nächsten Tag gleich noch einmal zu einer der Insel bringen lassen. Diesmal ist der Typ mit seinem Boot wieder gefahren und wir hatten den ganzen Tag die Insel für uns alleine.
Von Riung aus ging es über Ende nach Moni. Wir mussten einen Stopp in Ende einlegen weil kein Bus direkt nach Moni fährt. In Ende waren früher viele Touristen und es war eine Menge los dort aber wie uns ein einheimischer sagte lies es über die Jahre nach und Ende wurde immer mehr zu einer Langweiligen Stadt in der man mittlerweile nichts mehr machen kann.
In Moni haben wir in einem Homestay mit einer sehr netten Gastgeberin gewohnt. Ihr Name war Rita die wie die meisten dort ihr Geld mit Weberei verdient. Sie hat uns viel über die Weberei erzählt und uns einiger ihrer Arbeiten gezeigt. Sie sagte uns das wir in ein kleines Dorf in der nähe fahren sollten wo wir uns das dann mal ansehen können wie das so gemacht wird.
Außerdem waren wir auf dem Kelimutu Vulkan. Der drei verschiedenfarbige Krater hat die in Abstand von mehreren Jahren ihr Farbe wechseln können. Als wir dort waren, waren die Farben grün, braun und schwarz zu sehen. Wir haben uns morgens um vier Uhr abholen lassen damit wir uns den Sonnenaufgang ansehen können. Leider war es sehr bedeckt an dem Morgen und wir konnten nichts sehen. Aber es dauerte nicht lange dann waren die Wolken wieder verschwunden und es schien herrlich die Sonne.
Auf dem Rückweg vom Vulkan haben wir dann eine Katholische Reisegruppe kennen gelernt die uns in ihrem Bus wieder mit runter genommen haben. Einer von denen der aus Taiwan kommt hatte 2 Jahre in Deutschland studiert. Er war richtig Happy sich mal wieder mit Deutschen zu unterhalten. Auf halber Strecke haben sie uns dann noch zum Essen eingeladen. Es gab ein Riesiges Buffet mit ganz vielen leckeren Sachen. Den Rest vom Restaurante nach Moni sind wir dann zurück gelaufen.
Die Restlich Zeit die wir in Moni waren sind wir mit einem geliehenem Roller durch die Gegend gefahren. Die Umgebung ist wirklich sehr schön dort wie eigentlich überall in Indonesien. Wir sind durch verschiedene kleine Dörfer gefahren, waren auf verschiedenen Bergen von wo aus wir einen herrlichen Ausblick weit über das Land hatten.
Moni war dann auch schon unser letzter Stopp auf dem Travel über Flores. Wir sind dann nach Maumere gefahren von wo aus wir gleich einen Flieger nach Bali zurück genommen haben. Das war vielleicht ein abendteuer. Weil der Ramadan zu Ende gegangen ist war es sehr schwer einen Flug nach Bali zu bekommen. Im Reisebüro haben sie uns gesagt das wir erst in drei Tagen fliegen könnten. Da hatten wir aber keine Lust zu also sind wir zum Airport gefahren und haben dort am Check in gefragt ob sie noch freie Plätze hätten. Sie konnten uns nichts versprechen sie müssten gucken und so. Ich denke ich hab es Ines zu verdanken und ihrem wunderschönen Lächeln das wir noch einen Platz im Flieger bekommen haben.
Auf Bali wieder angekommen haben wir uns dann nach Kuta bringen lassen wo wir drei Tage geblieben sind. Wir wollten uns etwas ausruhen von der Reise und noch etwas Strand genießen bevor es für uns dann Zurück geht. Einen Abend waren wir in Jimbaran essen. Wir waren in einem Restaurante wo man am Strand sitzt mit blick aufs Meer. Nach dem Essen haben Musiker noch zwei sehr schöne Lieder für uns gesungen. Anschließend sind wir noch etwas am Strand spazieren gegangen. Der Abend war sehr schön.
Von Kuta sind wir dann zurück nach Denpasar zu den Eltern von Max gefahren wo wir noch ein paar Tage am Pool gechillt haben. Dann hieß es auch schon abschied nehmen von dem wunderschönen Land und es ging zurück nach Australien.
Obwohl ich nicht soviel von dem Land gesehen habe bin ich trotzdem sehr beeindruckt. Ich werde dieses Land auf jeden Fall noch mal für längere Zeit besuchen.
Zum Schluss möchte ich mich noch mal ganz doll bei den Eltern von Max bedanken dass ich dort Wohnen und eine so nette Gastfreundschaft genießen durfte.
Auch möchte ich mich bei Ines bedanken für den schönen Monat in Indonesien. Ohne dich wer ich wohl nie in dies wunderschöne Land geflogen.
Flores

Bali
